Wenn jemand schleicht, bewegt er oder sie sich leise, vorsichtig und langsam an jemanden oder etwas heran.
Wenn jemand schleicht, bewegt er oder sie sich leise, vorsichtig und langsam an jemanden oder etwas heran.
Das Wort des Tages ist heute die Phrase
jmd. auf den Arm nehmen.
Wenn man jemand auf den Arm nimmt, erlaubt man sich einen Scherz mit jemanden oder verspottet ihn. Häufig wird auch der Ausspruch: „Du nimmst mich jetzt aber auf den Arm?!“ im Sinne von „Du beliebst zu Scherzen!“ oder „Das meinst Du jetzt nicht Ernst?!“ verwendet.
Die Redewendung ist seit den 1850er Jahre belegt und leitet sich von der Kindererziehung ab, da mit den Nachwuchs oft auf den Arm nimmt. Wenn man jemanden auf den Arm nimmt, behandelt man ihn also wie ein naives, leichtgläubiges Kind.
Sas Wort des Tages ist heute das Verb
schwindeln.
‚Schwindeln‘ verhält sich zu lügen, wie ‚schummeln‘ zu betrügen. 😉
Das Wort des Tages ist heute das Verb „schummeln„.
Wenn jemand schummelt oder mogelt, hält er sich nicht an eine Regel, etwa wenn es um ein Brett- oder Kartenspiel geht. Man kann aber zum Beispiel auch bei seinem Alter schummeln, um etwa auf eine bestimmte Party gehen zu dürfen. Beim Schummeln und Mogeln handelt sich also um eine (sehr) kleine Betrügerei, die strafrechtlich und/oder moralisch nicht sehr bedeutsam ist.
Für alle Leserinnen und Leser, die momentan die deutsche Sprache erlernen, gibt es ab sofort die Kolumne „Wort des Tages„, welche (hoffentlich!) wochentäglich aktualisiert wird. – http://wort.robert-schulz.net
Die Parkscheibe (f.) dient beim Parken eines Autos zur Angabe der Ankunftszeit (des Parkbeginns) auf einem Parkplatz.
Als Kanten (m.) (von ‚Kante‘) bezeichnet man das letzte Ende eines aufgeschnittenen Brotlaibes. Regional findet man auch viele weitere Begriffe hierfür, wie etwa Knust (Norddeutschland), Feeze (Thüringen) oder Knorze (Pfalz).
Das Wort mutterseelenallein wird im Deutschen als subjektive Steigerungsform von ‚allein‘ verwendet und drückt den Zustand völliger Verlassenheit und Verzweiflung aus. Es leitet sich vom französischen „moi tout seul“ – „ich ganz allein“ ab, was häufig von hugenottischen Glaubensflüchtlingen in Berlin um 1700 benutzt wurde und dann in den allgemeinen Sprachgebrauch überging.
Als Geisterfahrer (m.). (auch Falschfahrer genannt) bezeichnet man jene Benutzer einer Autobahn oder einer Straße, die entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahren.
Es gibt einen bekannten Witz über einen Autofahrer, der im Radio eine Geisterfahrerwarnung hört: „Vorsicht! Auf der Autobahn kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen!“, und zu sich sagt: „Was? Einer? Hunderte!“.