3sat-Wettbewerb „Uns fehlen die Worte“

In Kooperation mit Deutschen Taschenbuch-Verlag rief 3sat auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2008 einen Wettbewerb aus, neue Wörter für das Deutsche zu finden. Unter den Gewinnern sind folgende Begriffe:

  • ein unbeabsichtigter Anruf, z.B. durch Sitzen auf dem Handy:
    Fehlfon 
    Versehruf 
  • Das (zwiespältige) Gefühl, wenn etwas genau so kommt, wie man es gewünscht, erhofft oder lange vorbereitet hat:
    Entwünschungsleere 
  • Eine Person, deren Namen man vergessen hat:
    Ohallodu 
  • Ein Mensch mit multinationaler Herkunft:
    Vielwurzler 
    Neubabylonier
    Globanten
  • nach dem Aufwachen seinem Traum nachhängen:
    traumsuhlen 
  • nach einem Liebeskummer untröstlich/todunglücklich sein:
    balzwund 
  • Jemand, der sich ständig unnötig Sorgen macht:
    Grämerseele 
    Zittribus

Mecklenburgian Wii Tennis Open

2nd Mecklenburgian Wii Tennis Open 2012

Invitation

Dear friends and athletes,

In celebration of my 33rd birthday I want to kindly invite you to the 2nd Mecklenburgian Wii Tennis Open which will take place on December 7th at 19:00h in Lange Str. 28.

Please register yourself (and your partner) till December 5th. Every player will participate in the solo event as well as in Mixed Double matches.

I’m honoured to announce, that there will also be some snacks and drinks to celebrate this unique competition.

I’m looking forward to see you (and the defending champions Marit (Singles, EE) and Steffi & Pawel (Doubles, DE & PL)).

Kind regards,

Robert

Secretary General of the

Mecklenburgian Wii Tennis Association

 

 

The Champions

Single: Marko (EE)

Double: Marko (EE) & Robert (DE)

 


 

Mecklenburgian Wii Tennis Open 2009

Invitation

Dear athletes,

This is to invite you to the Mecklenburgian Wii Tennis Open 2009 which will take place on May 28 from 18:00h on.

Please register yourself till 24th May. Every player will participate in the solo event as well as in Mixed Double matches.

I’m honoured to announce, that there will be as well some BBQ to celebrate this unique competition. Due to the fact that there is no participant fee, it would be nice, if the athletes could bring some salads or drinks with them.

Kind regards,
Robert
– Secretary General of the Mecklenburgian Wii Tennis Association –

 

Participants/Registrations
Anja (DE) Marta & Pawel (PL)
Corinna (DE) Paolo (IT)
Bartek, Van, Andrzej  (PL, VN) Pecci (HU) – out of competition
Lars (DE) – out of competition Stefanie (DE)
Marit & Marko (EE) Valeria (DE)
Time table
 18:00 – 18:30

18:30 – 19:30

19:30 – 20:00

20:00 – 20:20

20:20 – 20:30

 Warm up

Preliminary round  (Singles)

Preliminary round  (Doubels)

Semi finals & final (Single)

Final (Double)

 

Tournament Schedule/Results

 

The Champions

 Marit (EE)                                                      Stefanie (DE) & Pawel (PL)

More Photos

 

 

Relaunch von www.robert-schulz.net

Anlässlich des 10. Jahrestages meiner Website war wieder einmal ein Relaunch fällig. Der dritte, wenn ich mich nicht verzählt habe. Nun ist alles noch ein bißchen besser strukturiert und das erste Mal haben die Besucher die Möglichkeit, einzelne Beiträge zu kommentieren. In den nächsten Tage kann es hier noch zu einigen Veränderungen kommen, denn noch ist die neue Umgebung in ihrer Testphase und es sind auch noch nicht alle Daten migriert. Erledigt!

Österreichisch

Der Untersuchungsgegenstand

Österreichisches Deutsch (ugs.: Österreichisch) bezeichnet die vorwiegend in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten (Varietäten) der deutschen Sprache („Deutsch“) und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Ansonsten wird in Österreich hauptsächlich ein südbairischer Dialekt gesprochen.

Markante Wörter des österreichischen Deutsch haben sich geschichtlich entwickelt und werden dadurch bedingt seit der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs als Standardvarietät der deutschen Sprache verstanden. (…)“ Quelle: Wikipedia.

 

Das „Problem“

Im Radio dargelegt für den FM4 Ombudsmann.

 

Eine Kollektion meiner liebsten „Fremdwörter“

österreichisch
  „norddeutsch“
Beißkorb Maulkorb
unterfertigen unterschreiben, unterzeichnen
anloben vereidigen
Zivildiener Zivildienstleistender
Verkühlung Erkältung
Zwickeltag Brückentag
Klappe Durchwahl
dolos arglistig
Exekution Pfändung
Feber Februar
Bim Straßenbahn, Tram
Allfälliges Sonstiges (letzter Punkt auf einer Tagesordnung)
Besitzstörungsklage siehe Wikipedia
Nachzipf Wiederholungsprüfung
jausnen eine Zwischenmahlzeit (Jause) einnehmen
Bewerb der (sportliche) Wettbewerb
     

Und auch die Schweizer lassen sich nicht lumpen

schweizerisch
  hochdeutsch
Kontrollschild Nummernschild
übersetzte Geschwindigkeit überhöhte Geschwindigkeit
Lehrtochter  Auszubildene

 

Literaturempfehlungen

 


Link- und Literaturempfehlungen

Linkempfehlungen

 

 

Literaturempfehlungen

 

Rostock in Meyers Konversationslexikon von 1888-1890

 

Meyers Konversationslexikon, Verlag des Bibliographischen Instituts, Vierte Auflage, Leipzig und Wien 1888-1890, Band 13 von Phlegon bis Rubinstein, Seite 987.

Rostock, größte und wichtigste Stadt des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin, liegt am linken Ufer der Warnow, die mit einer Minimaltiefe von 4m sich hier sehr erweitert und 12km nördlich bei Warnemünde in die Ostsee mündet, an dem (1888) im Bau begriffenen Kanal R.-Güstrow, im Knotenpunkt der Linie Bützow-R. der Mecklenburgischen Friedrich Franz-Eisenbahn und der Eisenbahnen Wismar-R., R.-Stralsund u. Neustrelitz-Warnemünde, ist an Stelle der alten Festungswerke mit schönen Promenaden umgeben und besteht aus der Alt-, Mittel- und Neustadt u. mehreren Vorstädten. Die Stadt, namentlich die Mittel- und Neustadt, ist regelmäßig und schön gebaut und macht mit ihren stattlichen Kirchen, mit dem belebten Hafen und dem lebendigen Verkehr einen vorteilhaften Eindruck, hat 4 Land- u. 12 Wasserthore u. mehrere stattliche Plätze, worunter der Neue Markt mit Springbrunnen und der Blücherplatz mit einer Statue des hier (in der Blücherstraße) gebornen Feldmarschalls Blücher (seit 1819, von Schadow) sich auszeichnen. Unter den öffentlichen Gebäuden sind hervorzuheben: 5 Kirchen, die Jakobikirche (14. Jahrh.), die Marienkirche (1398-1472), eine der größten und schönsten gotischen Kirchen Norddeutschlands, mit dem Grabstein. des Hugo Grotius (dessen Leiche später nach Delft in Holland geschafft wurde), die Petrikirche mit dem höchsten Turme Mecklenburgs (126m), die Kirche zum Heiligen Kreuz und die Nikolaikirche, letztere beide mit prachtvoll geschützten Altären; ferner: das großherzogliche Palais (1702 erbaut), das gotische Rathaus (14. Jahrh.) mit zierlichen Giebeln, die Hauptwache, das Gebäude des Oberlandesgerichts, die 1867 neuerbaute Universität, das Societätsgebäude, die neue Anatomie, die Frauenklinik und Hebammenschule, die Zollniederlage, das Stadtkrankenhaus, das neue Militärlazarett, das Katharinenstift (Irrenheilanstalt), das Postgebäude und mehrere Schulgebäude. Ein schönes Kriegerdenkmal befindet sich am sogen. Wall. Die Zahl der Einwohner belief sich 1885 mit der Garnison (2 Füsilierbat. Nr. 90) auf 39,356 Seelen, darunter 224 Katholiken und 221 Juden. Die bedeutende Industrie ist vertreten durch Schiff- und Maschinenbau, Zuckerfabrikation, Bierbrauerei und Malzfabrikation, Baumwollmanufakturen, Strohhut-, Tabaks-, Tapeten-, Seifen-, Spielkarten-, Watten-, Schokoladen-, Zichorien-, Farben-, Wagenfett-, Essig-, Chemikalien-, Dachpappen- und Zündwarenfabriken, Wagenbau, Walk-, Öl-, Dampfmahl- und Sägemühlen, Branntweinbrennereien, bedeutende Gerbereien, Steinschleiferei etc. Wichtig ist auch die Fischerei. Der bedeutende Handel macht R. zu einem der ersten Plätze der deutschen Ostseeküste. Unterstützt wird derselbe durch eine Börse, eine Reichsbanknebenstelle und verschiedene zum Teil bedeutende Geldinstitute (Rostocker Bank mit 6 Mill. Mk. Kapital) wie durch die lebhafte Schiffahrt und die oben genannten Eisenbahnverbindungen. 1886 liefen ein: 910 Schiffe zu 112,007 Registertons, es gingen ab: 929 Schiffe zu 119,965 Registertons. Die dortige Reederei zählte 1. Jan. 1886 zusammen 743 Seeschiffe zu 145,473 Registertons, darunter 94 Dampfer (die größte Handel.sflotte der Ostsee). R. besitzt eine eigne Flagge: weiß, das obere innere Viertel gelb mit einem stehen-den schwarzen Greif. Gegenstände der Ausfuhr sind: Getreide u. andre Landesprodukte, als Wolle, Flachs, Fleisch etc., während vorzüglich Kolonial- und Eisen waren, Wein, Steinkohlen, Petroleum, Holz und Heringe eingeführt werden. Auch hat R. jährlich eine Messe und besuchte Woll-, Pferde- und Viehmärkte. Im Januar und Juni jedes Jahrs, im sogen. Antonii- und Johannistermiu, wird der hauptsächlichste Geldverkehr des ganzen Landes in R. vermittelt. Dem Verkehr in der Stadt dient eine Pferdebahn. Unter den Bildungsanstalten steht obenan die 1418 von den Herzögen Johann III. und Albrecht V. von Mecklenburg. in Gemeinschaft mit der Stadt gestiftete Universität, die 1437-43 wegen des vom Baseler Konzil über R. verhängten Interdikts in Greifswald ihren Sitz hatte und 1760 infolge von Mißhelligkeilen zwischen Herzog Friedrich und der Stadt R. nach Bützow verlegt ward. Da indessen die vom Rat angestellten Professoren in R. blieben und ihre Vorlesungen fortsetzten, so bestanden damals thatsächlich zwei mecklenburgische Universitäten, zu R. und zu Bützow, bis 1789 ihre Wiedervereinigung in R. erfolgte; doch gab die Stadt ihr Kompatronat erst 1827 auf. Die Universität hat eine Bibliothek (145,000 Bände), eine Sternwarte, eine landwirtschaftliche Verfuchsstation etc. und zählte im Wintersemester 1888/89: 340. Studierende.

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