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Netzpolitische Diskussion

Mr. Winter

„Eine der Überraschungen der diesjährigen Frühlingsausstellung der Königlichen Akademie der Künste ist ohne Zweifel ein bisher unbekannter Maler, der sich im Katalog mit dem schlichten Namen „Mr. Winter“ eintragen ließ und hinter dem man anfänglich ein vielversprechendes „junges Talent“ vermutete. Erst nachträglich stellte es sich heraus, daß sich hinter dem „winterlichen“ Pseudonym weder ein Unbekannter noch ein „junges“ Talent versteckte, sondern der leibhaftige Winston Churchill, der sich nun über den exklusiven Bildersalon auf den besten Weg zur pinselführenden Unsterblichkeit befindet. Mit der Zulassung zu Ausstellung der Akademie erwirbt sich Winston Churchill eine der höchsten Ehren, die einem Maler von offizieller englischer Seite zuteil werden können.“ – Vorarlberger Volksblatt vom 05.05.1947

Pferd und Locomotive

„Am 12. d. traf der von Czegléd kommende Personenzug mit einer halbstündigen Verspätung in Pesth ein. Ueber deren Ursache berichten Pesther Blätter, daß bei Monor ein Pferd auf den Eisenbahndamm sprang und dort vor der Locomotive einhergaloppierte. Um eine Entgleisung vorzubeugen, hielt der Zug, der Locomotivführer ließ die Maschine pfeifen und Feuer und Dampf speien, um das Pferd zurückzuschrecken. Diese Einschüchterungsversuche machten jedoch nur geringen Eindruck auf das Thier; es lief, was es laufen konnte, vor dem Zug einher; da sich trotzdem die Locomotive wiederholt dem Pferde bedenklich näherte, wurde das obige Manöver mehrere Male, wenn auch stets ohne Erfolg angewendet, bis es endlich bei Steinbruch dem Pferde beliebte die Bahn zu verlassen.“ – Quelle: Das Vaterland vom 17. April 1864.